Dorfladen-Initiative mit wichtiger Botschaft in neuen Flyern

Über die neuen Flyer der Arbeitsgruppe Dorfladen werden die Lünerner und Stockumer reden und das ist unbedingt gewünscht! Denn nur wenn sich weitere Menschen für den Dorfladen begeistern, wird er bald Wirklichkeit. Die wichtigste Botschaft der neuen Informationskampagne lautet daher: Machen Sie mit, indem Sie Anteile zeichnen, Ihre Ideen, Ihr Wissen oder Ihre Muskelkraft einbringen (Kontakt: Tel. 02303-7739403, E-Mail: info(at)dorfladen-luenern.de).

Die neuen Broschüren verteilt die Arbeitsgruppe in den nächsten Wochen und informiert darin über den Planungsstand: Auf der Wiese vor der Grundschule wird ein Lebensmittelmarkt mit Vollsortiment und regionalen Erzeugnissen entstehen, mit kleinem Café und zusätzlichem Raum für die Offene Ganztagsschule und aktives Dorfleben. Und die Arbeitsgruppe möchte mit jedem im Dorf die schöne Nachricht vom April teilen, dass das Land NRW den Dorfladen im Mehrfunktionshaus fördern wird. 

Für einige Menschen in Lünern und Stockum und sogar Mühlhausen ist keine Überzeugungsarbeit mehr nötig, sie unterstützen die Initiative längst. Der Wunsch nach Nahversorgung und einer neuen lebendigen Dorfmitte verbindet die Generationen: Wilhelm Dördelmann, Unnas letzter ehrenamtlicher Bürgermeister und langjähriger Ortsvorsteher seines Heimatdorfes Lünern, sagt: “Ich bin für den Dorfladen, weil zu einem attraktiven Dorf auch ein Dorfladen gehört, in dem wir einkaufen und uns treffen können.”

Unterstützerin Angela Grewsmühl argumentiert: “Hätte es hier damals keinen Laden gegeben, wären wir wohl nicht hierher gezogen. Ein Ort mit vielen jungen Familien braucht einen Laden! Hier sollen die Kinder Einkaufen lernen und draußen ihr Eis essen. Auch für die alten Bewohner ist so eine Begegnungsstätte wichtig, man kriegt gar nichts mehr von ihnen mit, seit Onkel Emma geschlossen ist." 

Die Brüder Jakob (17 Jahre) und Aaron Doll (15 Jahre) bringen auf den Punkt, wieso der Dorfladen für die junge Generation eine Bereicherung wäre: “Um eine Kleinigkeit zu essen oder trinken zu kaufen, müssten wir nicht mehr mit dem Fahrrad nach Hemmerde fahren. Hinfahren, einkaufen, zurückfahren dauert fast eine Stunde!"